1-jähriger Aufenthalt in Costa Rica (EF)

24. Juli 2015 – der Tag, auf den ich ein Jahr lang gewartet und mich vorbereitet habe. Das Jahr davor – allein durch den Traum meines Auslandsjahres in Costa Rica ein sehr aufregendes Jahr voller Fragen ohne Antworten. Jetzt – über ein halbes Jahr nach dem Abflug nach Costa Rica – kann ich antworten. Und nicht nur das, sondern auch die wahrscheinlich tollsten und prägendsten Geschichten meines bisherigen Lebens erzählen. Von meiner ersten Gastfamilie, mit der ich mich von Anfang an gut verstanden hab, die immer für mich da war und ist und mich tief in das Tico-Leben hat einblicken lassen.

Davon, dass ich meine eigenen Fortschritte an mir selber gemerkt habe und gelernt habe, damit umzugehen, wenn man mal nicht alles versteht oder etwas nicht so klappt, wie man es wollte oder es sich anders vorgestellt hatte. Davon, immer weiterzumachen und nicht aufzugeben.

Ich kann vom leckeren Essen, wie zum Beispiel dem typisch costa-ricanischen Frühstück Gallo Pinto, nicht nur berichten, sondern es auch für meine deutsche Familie zubereiten. Als Austauschschüler in Costa Rica wird dir außerdem ab dem ersten Tag auffallen, dass Reis und Bohnen die obligatorische Beilage zu allem sind – sogar zu Nudeln! Aber nach einer Woche hat man sich eigentlich daran gewöhnt.

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Dreimonatiger Aufenthalt in Frankreich in der Jgst. 9

Ich habe mir die Entscheidung, ob ich einige Zeit im Ausland verbringen möchte, schwerer gemacht als eigentlich nötig. Als ich mich dann endlich für einen dreimonatigen Aufenthalt in Frankreich entschieden hatte, freute ich mich unglaublich auf dieses Abenteurer. Doch trotzdem fragte ich mich vor meinem Aufenthalt des Öfteren, ob ich gut mit der Sprache, meiner Gastfamilie und meinen zukünftigen Klassenkameraden zurechtkommen würde.

Das Vorbereitungsseminar, das meine Organisation angeboten hatte, half mir mich immer mehr auf meinen Auslandsaufenthalt vorzubereiten. Während und nach diesem Wochenende dachte ich mehr über das kommende Vierteljahr nach und immer stärker überwiegte die pure Freude. Gerade als ich erfuhr, wer meine Gastfamilie sein würde, konnte ich nicht mehr aufhören zu strahlen. Durch diese Vorbereitung und die Tatsache, dass ich bereits im Kontakt mit meiner Gastfamilie stand, wurde dieser unreale Traum immer mehr zur Wirklichkeit.

Ich hatte bereits am Wochenende vor meiner Abfahrt meinen Koffer gepackt und angefangen, mich von meinen Lehrern zu verabschieden. An meinem letzten Schultag, einem Donnerstag, wurde ich von meinen Klassenkameraden mit einem Frankreichkuchen und kleinen Geschenken überrascht. Und damit konnte es wirklich losgehen!

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