Erfahrungsbericht zum Schüleraustausch mit China 2013

Chinaaustausch 2013Über 8870 km Luftlinie liegen zwischen der Ostküste Chinas und Köln, ganz zu schweigen von den kulturellen Unterschieden. Trotzdem, vielleicht gerade deswegen hat Frau Meurer seit fast 20 Jahren den Schüleraustausch Shanghai, Tai’an und Peking begleitet. Dieses Jahr hatten wir, d. h. 13 Schüler der Stufen 6-12 und Herr Schuster, die Chance, dieses faszinierende Land kennenzulernen.

Vom 27.10. bis zum 9.11.2013 besichtigten wir die drei Städte und gewannen Einblicke in die chinesische Kultur und die unterschiedlichen Lebensstile. Der Auftakt unserer Reise war Shanghai, die zweitgrößte Stadt Chinas. Dort kamen wir am 29.10.2013 nachts an und suchten am Morgen gleich eines der wenigen, noch erhaltenen alten Viertel Shanghais auf. Im Viertel um den Yu-Garten, einem aus dem 16. Jh. stammenden privaten Park, können diese Häuser noch besichtigt und genutzt werden. U. a. befindet sich dort auch ein Teehaus, in dem wir unsere erste Einführung in die chinesische Teekultur bekamen.

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Ciao Italia! Unser Austausch mit Verona 2013

„Benvenuti in Germania!“ stand auf unserem Willkommensplakat für unsere Austauschschüler, als wir sie voller Vorfreude am Bahnhof empfingen. Die nächsten zwei Wochen sollten sie nun bei uns verbringen und ihr eigenes Praktikum in Brauweiler und Umgebung absolvieren. Mit Frau Mersmann hatten wir vorher schon einen Wochenplan erstellt, in dem die zwei Wochen durchgeplant waren. Wir hatten eine gute Zeit zusammen, in der wir viel lachten und uns trotz unserer mäßigen Italienischkenntnisse gut unterhalten haben.

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Ehe wir uns versahen, saßen wir schon im Flugzeug nach Verona, voller Spannung darauf, was uns in Italien erwartete. Erschöpft kamen wir dann endlich an und wurden herzlichst von unseren Gastfamilien aufgenommen. Montagmorgen in der Frühe standen wir dann vor der Tür von Unicef und warteten auf Nicola, der uns freundlich in unsere Arbeit einführte und uns über Unicef informierte. Das Projekt, an dem wir gearbeitet haben, heißt: „Vogliamo Zero“ und geht darum, die Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern zu senken. Dafür bauten wir am Gardasee einen Stand mit kleinen Geschenken für die Spender und „Pigotten“ auf. Pigotten sind kleine Puppen, durch deren Verkauf man ein Kinderleben retten kann. Unsere Strategie war es, offensiv die Passanten anzusprechen und sie anzuregen, Geld zu spenden. In den zwei Wochen gelang es uns sehr gut und wir nahmen 335,00 Euro für Unicef ein. Im Laufe der Woche haben wir auch eigene „Pigotten“ angefertigt, die wir dann ebenfalls zum Verkauf bereitgestellten. Es war ein sehr langer und anstrengender Arbeitsprozess, aber es hat sich gelohnt und es hat uns allen viel Spaß gemacht.

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Brauweiler trifft Kissa-Smea

Israel gesamtbildVom 21.04 bis 28.04.2013 fand unser Austausch mit der israelischen Schule aus Kissa Smea in upper Galiläa mit jeweils 11 Schülern beider Seiten statt. Spät in der Nacht am Sonntag kamen unsere israelischen Gäste am Köln-Bonner Flughafen an und wurden von uns, einer gemischten Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen 9 bis 11 unter der Leitung von Frau Tautorat und Frau van Laack, herzlich in Empfang genommen. Schon im Vorfeld wurden zahlreiche Emails ausgetauscht, um sich ein bisschen näher kennen zu lernen. Dass die israelischen Schüler und Lehrer zur Religionsgemeinschaft der Drusen gehören, hielt viele Fragen bereit.

Die ganze Woche über war ein buntes Programm geplant, u.a. erkundeten wir gemeinsam Köln, Bonn und Brühl. Das Highlight der Woche war sicherlich unser gemeinsames Wochenende, das wir in der Euro-Maas-Region verbrachten. Freitagvormittag ging es mit dem Bus nach Aachen und dann weiter nach Lüttich. Am Samstag besuchten wir das ehemalige KZ Breendonk in der Nähe von Brüssel, um dann den Nachmittag in Maastricht.

Zwischen den einzelnen Programmpunkten hatten wir immer genügend Freizeit, sodass wir uns austauschen und anfreunden konnten. In der „programmfreien“ Zeit hatten unsere Gäste auch die Chance, unsere Familien und die deutsche Kultur näher kennen zu lernen oder ganz einfach mit uns den Alttag zu erleben.

Im Laufe der Woche wurde aus der Austauschgruppe eine „große Familie“, was unseren Abschlussabend am Samstag nach einer spannenden und schönen Zeit zu einem großen Fest werden ließ. Gemeinsam haben wir gegessen, getanzt und gefeiert.

Im Rückblick auf die gemeinsame Woche haben wir viel voneinander lernen können. Beide Seiten haben ein paar Worte der anderen Sprache und einige von uns auch einen traditionellen Tanz der Drusen gelernt.

Der Besuch in Deutschland war ein voller Erfolg und wir alle sind uns sicher, dass auch der Besuch in Israel im Sommer eine tolle Erfahrung für uns alle werden wird.

Maren Federschmidt und Leandra Hiemstra (Klasse 9d) Israel-AG

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Schüleraustausch mit Neuilly (Paris) - 2013

frankreich-austauschNachdem wir vor den Herbstferien in Neuilly (Paris) bei unseren französischen Austauschschülern waren, kamen diese nun vom 18.04.2013 bis zum 23.04.2013 zu uns. Wir haben uns alles sehr gefreut sie wiederzusehen. Als erstes wurde den Franzosen unsere Schule gezeigt, danach haben wir alle gemeinsam in der Mensa gegessen. Nach der Mittagspause haben wir angefangen in kleinen Gruppen kurze Szenen zu schreiben, die wir am letzten Tag verfilmt haben. Am Nachmittag sind wir dann mit unseren Austauschschülern nach Hause gefahren. Freitagmorgen sind die Austauschschüler die ersten beiden Stunden mit uns in den Unterricht gegangen, der für sie sehr lustig und entspannend war, da in Frankreich ganz andere Regeln herrschen und die Lehrer viel strenger sind(das haben wir ja selbst erlebt). Danach sind wir alle zusammen ins Odysseum gefahren, wo wir uns zuerst selbst umschauen durften. Anschließend haben wir an einer Workshow teilgenommen, die allen großen Spaß gemacht hat, auch wenn die Franzosen nicht alles verstanden haben. Nach der Workshow hat sich die Gruppe aufgeteilt, einige sind in die Köln-Arkaden shoppen gegangen, andere im Odysseum geblieben. Das Wochenende haben die Franzosen bei uns verbracht, wobei die meisten an einem der beiden Tage ins Phantasialand gegangen sind. Am Montag haben sie (genau wie an allen anderen Tagen) an den ersten beiden Schulstunden teilgenommen. Danach sind sie ohne uns nach Köln gefahren, auf den Dom gestiegen und haben eine Rallye gemacht. Dienstags besuchten sie das ,,Haus der Geschichte“ in Bonn besucht. Am letzten Tag, haben wir nach den ersten beiden Schulstunden noch einmal alle zusammen etwas gemacht. Wir haben die kleinen Szenen, die wir am Donnerstag geschrieben hatten, verfilmt und sie uns im Resi angeschaut. Danach haben wir in der Mensa gegessen und nach er Mittagspause unsere Franzosen zum Bus begleitet. Nun war es wieder Zeit ,,au revoir“ zu sagen. Doch diesmal wissen wir leider nicht, wann wir uns wiedersehen. Dass wir uns wiedersehen wollen, ist allerdings vielen klar, denn die beiden Wochen in Paris und Köln werden wir, so kurz sie auch waren, niemals vergessen!!!

Sarah Turic

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Austausch nach Neuilly/Paris (27.9. – 04.10.2012)

frankreich-austausch-2012Vor dem Austausch nach Frankreich waren wir alle sehr aufgeregt, denn es wusste noch keiner, was ihn dort erwarten würde. Viele hatten ihren Austauschschülern schon geschrieben, doch die wenigsten hatten geantwortet.

Als wir am Nachmittag nach einer 5-stündigen Busfahrt in Neuilly ankamen, trafen wir unsere Corres (= Austauschschüler) zum ersten Mal. Am Anfang war es nicht so einfach sich zu unterhalten, doch das wurde im Laufe der Woche immer besser, und es sind viele Freundschaften entstanden.

Später wurden wir von den Familien der Corres abgeholt und verbrachten den ersten Abend dort.

Am nächsten Tag gingen wir mit ihnen in die Schule. Wir waren alle sehr überrascht, welche strengen Regeln dort herrschten. Nach der dritten Stunde sind wir, die deutschen Schüler, mit der Metro zum Eiffelturm gefahren. Da die Schlange davor so lang war, sind wir nicht hinaufgestiegen, sondern haben eine schöne Bootsfahrt auf der Seine gemacht und sind im Anschluss vom Place de la Concorde über die Champs Elysées bis zum Arc de Triomphe gelaufen.

Am Abend sind wir wieder mit in die Familien unserer Corres gegangen, bei denen wir auch das Wochenende verbracht haben. Jeder hat schöne Dinge unternommen.

Am Montagmorgen waren wir dann wieder in der Schule und danach haben wir das Viertel Montmarte besichtigt. Von dort aus hat man einen tollen Blick über ganz Paris.

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Praktikum Italien Unicef 2012

unicef2012Am 11.06.12 standen wir abflugbereit und voller Vorfreude auf gutes Wetter, unsere Gastfamilien und die Arbeit bei Unicef am Kölner Flughafen, um den Flug ins sonnige Verona in Italien anzutreten. Begleitet wurden wir von Frau Jakobs, die kurzfristig eingesprungen ist und welcher wir an dieser Stelle noch einmal danken wollen!

Wir waren ziemlich aufgeregt, als wir das erste Mal am Flughafen in Verona auf unsere Austauschschüler, die ihr Praktikum später bei uns in Deutschland machen sollten, und deren Familien trafen, die uns in den nächsten zwei Wochen aufnehmen würden.

Mit dem mehr oder weniger fließenden Italienisch, das wir innerhalb der AG-Stunden mit Frau Mersmann erlernt hatten, ging es dann in die Orte unserer Gastfamilien.

In den nächsten Tagen lernten wir unseren Arbeitsplatz in Verona kennen und Nicola, einen schüchternen, aber durch seine ruhige Art sehr sympathischen Mitarbeiter von Unicef.

Während unseres Praktikums war unsere Aufgabe, seine Arbeit bei Unicef zu unterstützen und zu übernehmen, indem wir einen eigenen Verkaufsstand mit Unicef-Produkten am Gardasee führen sollten. Auch wenn es uns am Anfang schwer fiel, offen auf die vorbeilaufenden Menschen zuzugehen, die teilweise so gar kein Interesse zeigten, wurden wir mit der Zeit mutiger und redeten auch auf Englisch einfach drauf los.

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Schüleraustausch mit La Lumiere (USA) 2011

Der Schüleraustausch mit unserer Partnerschule, der Privatschule La Lumiere in La Porte, Indiana, konnte in diesem Schuljahr bereits zum dritten Mal stattfinden. Am Sonntag, den 30 Oktober 2011, landeten 13 Schüler der Jahrgangsstufe 10 in Begleitung von zwei Lehrern des Abtei-Gymnasiums am Chicago O’ Hare International Airport um ihren zweiwöchigen Auslandsaufenthalt an der amerikanischen Partnerschule La Lumiere zu beginnen.

Nach dem Kennenlernen der Gastfamilien wurde zuerst der Jetlag ausgeschlafen, denn am nächsten Tag wurde Halloween gefeiert und die deutsche Gruppe von den verkleideten Schülern und Lehrern auf dem wunderschönen Campus La Lumieres herzlich begrüßt.

In den folgenden Tagen standen neben den Unterrichtsbesuchen viele interessante Exkursionen auf dem Plan wie der Besuch der renommierten Universität Notre Dame oder eine Sightseeing-Tour durch Chicago mit anschließendem Shopping auf der bekannten North Michigan Avenue, der größten Einkaufsmeile Chicagos. Nach dieser ersten aufregenden Woche freuten sich alle, ein gemeinsames Wochenende mit ihren Gastfamilien verbringen zu dürfen.

Auch in der zweiten Woche erhielten die Schüler des Abtei-Gymnasiums wieder die Chance, einen Einblick in den amerikanischen Schulalltag zu erhalten und an weiteren interessanten Ausflügen teilzunehmen. Der gelbe Schulbus durfte dabei natürlich nicht fehlen! So standen Führungen durch die University of Chicago bzw. das weltbekannte Art Institute of Chicago auf dem Programm, ebenso wie ein Besuch des Shedd Aquarium und einer typischen amerikanischen shopping mall.

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UNICEF-Austauschpraktikum in Verona 2011

verona_2011_1“Per ogni pigotta adottata una vita salvata”

In den zwei Praktikumswochen unterstützten wir die Lokalvertretung von UNICEF in Verona, Italien, bei dem italienweiten “Pigotta-Projekt: Kampf gegen die Kindersterblichkeit”. Wir wohnten in San Bonifacio, einer Kleinstadt nahe Verona, in den Familien unserer AustauschpartnerInnen, die uns zuvor in Deutschland für ein zweiwöchiges Praktikum besucht hatten.

An insgesamt vier Tagen versuchten wir, in dem Ferienort Lazise am Gardasee, der vor allem von deutschen und anderen ausländischen TouristInnen besucht wird, die von Menschen in Altersheimen, anderen Sozialeinrichtungen oder auch in italienischen Schulen an landesweiten Aktionstagen hergestellten handgemachten Puppen, Pigotte, für UNICEF zu verkaufen. Dazu trugen wir UNICEF-Leibchen und hatten einen Verkaufsstand, den wir auf dem Rathausplatz und an zwei Vormittagen auf dem Markt in Lazise aufstellen durften.

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