Deutsch

Willkommen im Bereich der Fachschaft Deutsch!

Deutschunterricht am Abtei-Gymnasium

Die Fachschaft Deutsch besteht zurzeit aus 29 Kolleginnen und Kollegen, die im ständigen Austausch miteinander didaktische und fachliche Unterrichtskonzepte entwickeln und durchführen.

Die Fachschaft Deutsch hat in Absprache mit der Schulleitung beschlossen, für die Stufen 5 und 6 die Individuelle Förderung mit Unterstützung des Münsteraner Lernservers des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Universität Münster durchzuführen. Dazu wird in Stufe 5 ein Diagnosetest geschrieben. Der Lernserver stellt aufgrund dieses Testes Material für leistungsgleiche bzw. leistungsähnliche  Gruppen zusammen, mit dem die Schüler individuell selbstständig arbeiten und ihre Ergebnisse kontrollieren können. Die Materialien decken alle curricularen Bereiche des Deutschunterrichts ab und wirken durch abwechslungsreiche Übungsformen motivierend.

Jedes Jahr im November wird der schulinterne Vorlesewettbewerb für die Klassen 5 und 6 unter Leitung von Frau Hanenberg und Herrn Breuer durchgeführt. Dabei findet zunächst ein klasseninterner Wettbewerb statt, dessen zwei Sieger die Klasse im Schulwettbewerb vertreten. Die Schulsieger der sechsten Klassen dürfen unsere Schule im Regionalwettbewerb vertreten.

Die Fachschaft Deutsch verfügt über einen Fachraum mit multimedialer Vollausstattung:

  • Internetfähiger PC
  • Festinstallierter Beamer
  • Activboard (Interaktives Whiteboard)
  • Audioanlage
  • Mediathek und Bibliothek

Diese Ausstattung ist eine gute Basis für einen schülerorientierten Deutschunterricht. Der jederzeitig durchführbare Onlinezugriff ermöglicht die Verwertung aktueller Materialien wie Zeitungsartikel oder Rundfunksendungen.

Am Abtei-Gymnasium unterrichten im Schuljahr 2011/2012 folgende Kolleginnen und Kollegen das Fach Deutsch: Frau Balfanz, Herr Becker, Herr Breuer, Frau Cansever, Frau Epe, Herr Goll, Frau Dr. Guntermann,  Frau Hackforth-Scholz, Frau Hanenberg, Frau Helling, Herr Hoffmann,  Frau Klimm, Frau Korsten, Frau Kranz, Frau Landgraf, Frau Marzinowski, Herr Müller, Herr Nachreiner, Frau Niedrig, Frau Pick, Herr Reichelt, Frau Reichert-Zedow, Herr Schmidt, Frau Schneider, Herr Schreiner, Herr Schuster, Frau von Schwarzenberg, Herr Simon und Frau Tautorat.

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Sommergedichte von Schülern

gedichteDie 6d hat im Deutschunterricht Gedichte zum Thema Sommer verfasst. Hier könnt Ihr/ können Sie einige der Gedichte lesen.

Viel Spaß!

F. Niedrig




 

Sommer (Anetta Matushevich, 6d)

Das Meer rauscht laut,

Ich bekomm 'ne Gänsehaut

Der Sommer schmeckt nach frischer Luft,

Und hat diesen gewissen Blumenduft.

Es gibt so viele Läden, ich hör die Leute reden,

Und spüre, das ist echtes Leben.

 

Die Vögel zwitschern, ich esse Früchte,

Und rieche diese tolle Fichte.

Ich spüre den Sand unter meinen Füßen,

Hey Sommer, jetzt musst du mir nichts mehr

büßen.

 

Wirklich, denn es gibt nur noch kalten Kakao,

Und keinen warmen mehr, das ist doch wow!

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Rainer Maria Rilke: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge - Kapitel 1

Aufgabe: Analysieren Sie den vorliegenden Anfang von Rainer Maria Rilkes Roman „Die Aufzeichnungen des Malte Brigg“ vor allem im Hinblick auf  die Erzählform und vor dem Hintergrund des Epochenumbruchs 19./20. Jahrhundert!

Schülerarbeit

Analyse des Romananfangs aus: „Die Aufzeichnungen des Malte Laurid Brigge“

Zu Beginn des Romans: „Die Aufzeichnungen des Malte Laurid Brigge“, verfasst von Rainer Maria Rilke um 1910, schildert ein Ich-Erzähler seine Eindrücke von einem Stadtteil in Paris (rue Toullier), wo er sich, wie man der Kapitelüberschrift entnehmen kann, am 11.September aufhält.

„Medias in res“ wird man, wie sich beim Lesen herausstellt, in die Gedanken des Malte Laurid Brigge hineinversetzt, während man in erlebter Rede die Erlebnisse des zurückliegenden Tages vorgeführt bekommt. Direkt zu Anfang des inneren Monologs teilt der Erzähler das Fazit seiner Tageserkundungen mit: „So, also hierher kommen die Leute um zu leben, ich würde eher meinen, es stürbe sich hier.“ (Z.1-2). Dadurch wird in dem Leser unverzüglich eine negative Erwartungshaltung bezüglich der folgenden Geschehnisse geweckt und somit eine selbstständige Meinungsbildung vorweggenommen. Folglich erschließt sich im Voraus, dass die positiven Seiten, für die die Metropole zu der Zeit vor allem bekannt war; als Stadt der Lichter, wo die erste Weltausstellung stattfand, die Errichtung des Eiffelturms als Symbol der grenzenlosen Möglichkeiten durch die Industrialisierung, die Stadt der Künstler und Intellektuellen etc. nicht thematisiert werden. Das Bild, welches hier von der Metropole gezeichnet wird, zeigt die Kehrseite der Medaille des sogenannten Fortschritts aus der subjektiven Perspektive des Malte Laurid Brigge.

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